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26.03.2013 / Betrieb & Gewerkschaft / Seite 15

Aus Plus wird Minus

Tarifabschluß für Angestellte im öffentlichen Dienst soll in kaum einem Bundesland auf Beamte übertragen werden. Mancherorts drohen sogar Nullrunden

Ralf Wurzbacher
Zahlreiche Bundesländer wollen bei ihren Beamten sparen. Nach der jüngsten Einigung im Tarifstreit um die Vergütung der Angestellten im öffentlichen Dienst der Länder droht nun vielerorts ein Konflikt um die Bezahlung der Landesbeamten. Nur Bayern und Hamburg haben bislang angekündigt, das erzielte Ergebnis eins zu eins und ohne große Verzögerungen auf ihre verbeamteten Staatsdiener zu übertragen. Eine ganze Reihe anderer Landesregierungen will den Abschluß dagegen nur mit deutlichen Abschlägen weitergeben. In Berlin sind die Einbußen bereits beschlossene Sache, in Brandenburg wird noch darüber debattiert. Mancherorts wie in Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen sollen sogar Nullrunden verordnet werden.

Besonders von Ungleichbehandlung betroffen sind die höher Bediensteten an Rhein und Ruhr. Am Montag hatte NRW-Regierungschefin Hannelore Kraft (SPD) bekanntgegeben, Beamten und Versorgungsempfängern der obersten Besoldungsgruppen für das laufende und ...

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