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13.01.2012 / Feminismus / Seite 15

Stark und mit zarter Hand

Nicht mehr nur Ausnahme: Im Ballett etablieren sich immer mehr weibliche Choreographen. Auch in der Ausbildung spielen Frauen häufiger die erste Geige

Gisela Sonnenburg
Ballett ist zweifelsohne eine sehr weibliche Kunst. Spitzentanz und Tüllröckchen, aber auch Nacktheit simulierende Bodysuits sind betont feminin. Und der tänzerische Ausdruck von Gefühlen und Gedanken – wortlos, aber vehement – scheint jedem Klischee von Frausein zu entsprechen. Dennoch ist es eine relativ neue Entwicklung, daß Frauen nicht nur als Ballerinen, sondern auch als Schöpferinnen – als Choreographinnen – triumphieren. In der DDR war das relativ selbstverständlich. Mit Birgit Scherzer etwa war eine der wichtigsten stilistischen Handschriften im Tanz weiblich.

Der Westen aber tat sich lange schwer mit femininem Dirigat, zumal im klassischen Bereich. Nach der tollen Tatjana Gsovsky, die bis 1966 vor allem in Westberlin und Frankfurt am Main choreographieren durfte, kam erst mal wenig – bis Pina Bausch das Tanztheater erfand, das in seiner Entwicklung mit Ballett indes immer weniger zu tun hat. Und die Außenseiterin S...

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