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07.12.2011 / Antifa / Seite 15

Bunte Meile reicht nicht

Sachsen-Anhalt: Nach 13 Jahren nahezu ungestörten Neonaziaufmärschen in Magdeburg rufen Antifaschisten für den 14. Januar auf, sich querzustellen

Susan Bonath
Am zweiten Sonnabend im Januar trifft sich die rechte Szene in Sachsen-Anhalts Landeshauptstadt. Mit einem »Gedenkmarsch« wollen die Neonazis »an die Opfer des Bombenangriffs auf Magdeburg am 16. Januar 1945« erinnern. Bereits im 13. Jahr in Folge mobilisiert dazu die rechte »Initiative gegen das Vergessen« sogenannte Kameradschaften und NPD-Mitglieder aus dem gesamten Bundesgebiet – bisher mit Erfolg. Zwar hält das »Bündnis gegen rechts« seit vier Jahren mit der »Meile der Demokratie« dagegen. Doch das passiert auf abgegrenztem Innenstadt-Terrain mit deutlichem Abstand zum Neonaziaufzug. Antifaschistische Bündnisse bemängeln das und rufen dazu auf, sich auch in Magdeburg endlich »querzustellen«. Was in Sachsens Hauptstadt Dresden geht, müsse doch auch in Magdeburg möglich sein.

Im vergangenen Januar war das trotz vielfacher Versuche nicht gelungen. Um die Mittagszeit herum hatten sich etwa 1000 Neonazis vor dem Magdeburger Hauptbahnhof versammelt....

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