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17.06.2000 / Inland / Seite 0

100 Jahre Erdbebenforschung in Jena

Geodynamisches Observatorium Moxa präsentierte neue Meßgeräte

Im thüringischen Moxa arbeitet ein Horchposten, der jedes feine Knirschen im Erdinnern kilometerweit registriert. Vor 100 Jahren nahmen Wissenschaftler im Physikalischen Institut der Universität Jena den Betrieb eines der weltweit ersten seismologischen Observatorien auf. Zum Jubiläum lud das Geodynamische Observatorium Moxa zu einem Tag der offenen Tür ein und stellte ein neues, rund eine Million Mark teures supraleitendes Gravimeter und ein Laser-Strainmeter vor.

Das hochempfindliche Gravimeter, das mit großer Präzision und in hoher zeitlicher Auflösung mißt, soll helfen, Schwerkraftänderungen an der Erdoberfläche zu erkennen, um u. a. den Aufbau des Erdkerns besser zu erforschen. Damit wird die Thüringer Station in Moxa in ein weltweites Netz von 18 gravimetrischen Forschungseinrichtungen integriert. »Die exakte Justierung und Kalibrierung der Apparatur war ausgesprochen aufwendig«, erklärt der Jenaer Geophysiker Prof. Dr. Gerhard Jentzsch. Das Herzstüc...

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