Der Schwarze Kanal
Gegründet 1947 Sa. / So., 17. / 18. August 2019, Nr. 190
Die junge Welt wird von 2208 GenossInnen herausgegeben
01.09.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Gedenken ohne Merkel

Friedensbewegung fordert zum Weltfriedenstag: Afghanistan-Krieg und Rüstungsexporte beenden. Bundesregierung erhöht Entschädigungszahlungen für verletzte Soldaten

Rüdiger Göbel
Kirchenglocken werden an diesem 1. September flächendeckend nicht läuten, auch Schweigeminuten oder öffentliche Gedenkveranstaltungen mit dem Bundespräsidenten oder der Bundeskanzlerin sind nicht geplant. Und doch wird bundesweit am heutigen Antikriegs- bzw. Weltfriedenstag an den deutschen Überfall auf Polen vor 72 Jahren erinnert, mit dem ein »Vernichtungskrieg ohne Beispiel« begann. Gewerkschaften und Friedensgruppen gedenken mit mehr als 150 Veranstaltungen der Millionen Kriegstoten. Sie wenden sich gegen Auslandseinsätze der Bundeswehr und fordern deutlich: »Truppen raus aus Afghanistan!« Im DGB-Aufruf heißt es dazu: »Die Nachrichten über Opfer der Kampfhandlungen erreichen uns fast täglich. Die Bevölkerung braucht Arbeit und Stabilität statt Unsicherheit und Gewalt.« Der Gewerkschaftsbund fordert die Bundesregierung auf, »den Bundeswehreinsatz in Afghanistan zu beenden und die Zivilgesellschaft stärker zu unterstützen« (siehe jW vom 30. August). Zur...

Artikel-Länge: 5320 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €