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02.04.2011 / Ausland / Seite 6

Nichts dazugelernt

Warum die USA Kriege führen oder: Demokratisch ist, was Großkonzernen die Kassen füllt

Mumia Abu-Jamal
Als Maß dafür, wie mächtig das US-Militär, wie dürftig hingegen das von den US-Medien publizierte Wissen ist, mag gelten, daß diese Nation Kriege gegen Völker und Länder führt, von denen sie keine Ahnung hat. Gleichwohl zetteln die USA diese Kriege an, beziehen dafür Prügel, werden verjagt und geloben jedesmal, es nie wieder zu tun. Aber natürlich werden die Truppen schon bald wieder in Marsch gesetzt, und das Ritual beginnt aufs neue, wieder und wieder.

Als die US-Streitkräfte in Vietnam eingriffen, taten sie das, um dem in fast zweimonatiger Schlacht bei Dien Bien Phu von der vietnamesischen Unabhängigkeitsbewegung Vit Minh am 7. Mai 1954 endgültig geschlagenen europäischen Verbündeten Frankreich beizustehen. Die Niederlage beendete die französische Kolonialherrschaft in Südostasien, und sie war der Beginn des militärischen Engagements der USA auf der Basis der von Wissenschaftlern und Analysten entwickelten »Dominotheorie«, wonach ein Land nach dem an...

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