10.01.2011 / Schwerpunkt / Seite 3

Klare Ansagen

Die Rosa-Luxemburg-Konferenz 2011 bot mehr als die »Kommunismus«-Hysteriker wahrnehmen wollen

Arnold Schölzel
Der gutgelaunte Konferenzmoderator Dr. Seltsam verkündete gegen 19.20 Uhr am Sonnabend: »Wir haben einen neuen Besucherrekord – 2000 Leute drinnen, 2000 Leute draußen und 5000 Polizisten vor dem Gebäude«. Die Zahlen waren leicht übertrieben, aber richtig ist: Mit 2200 Gästen war die Rosa-Luxemburg-Konferenz 2011 so gut besucht wie keine zuvor. Während der mit enormem Beifall aufgenommenen Rede der Linksparteivorsitzenden Gesine Lötzsch (siehe Seiten 4/5) mußte der Saal der Berliner Urania wegen Überfüllung gesperrt werden, so daß viele Besucher das Geschehen dort nur über die zahlreichen Monitore im Gebäude verfolgen konnten. Das Aufgebot an staatlichen Ordnungshütern entsprach einer Bürgerkriegslage. Antikommunismus wirkt: Einige Hoffnungsträger des Anti-Islamvereins »Pro Deutschland« wurden von den Uniformierten auf Distanz gehalten. Die wiederum verhinderten eine körperliche Auseinandersetzung zwischen vor dem Gebäude aufmarschierten »Opfern des ...

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