24.08.2010 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Ehrgeiziges Vorhaben

Neu-Delhi treibt Infrastrukturprojekte mit Nachbarstaaten voran. Indien, Bangladesch, Nepal und Bhutan sollen über Schiene, Straße und Wasserwege vernetzt werden

Hilmar König
Nach dem Besuch des indischen Finanzministers Pranab Mukherjee Anfang August in Dhaka, der Hauptstadt Bangladeschs, sind die Aussichten auf einen kräftigen Entwicklungsimpuls im Nordosten des südasiatischen Subkontinents spürbar gestiegen. Indien, Bangladesch, Nepal und Bhutan arbeiten daran, die bislang blockierten Transitwege auf der Schiene, der Straße und auf Flüssen zu öffnen. Bis Jahresende sollen die erforderlichen Regelungen dafür vorliegen. Alle vier Nachbarn, die auch Mitglieder in der Regionalorganisation SAARC (South Asian Association for Regional Cooperation) sind, würden davon enorm profitieren. Indien bekäme endlich um Hunderte Kilometer kürzere Zugänge zu seinen nordöstlichen Bundesstaaten und brauchte nicht länger auf dem Landweg um das Territorium von Bangladesch herum seinen ressourcenreichen »Hinterhof« ansteuern. Dazu muß außer dem Straßennetz eine Eisenbahnlinie quer durch den östlichen Nachbarstaat aktiviert werden. Zudem würde der ...

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