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09.08.2010 / Ausland / Seite 7

Es gibt Hoffnung

Fidel Castro trat erstmals wieder vor dem kubanischen Parlament auf und wiederholte Warnung vor einem Atomangriff auf den Iran

Santiago Baez
Von den Abgeordneten begeistert gefeiert ist der frühere kubanische Präsident Fidel Castro am Samstag zum ersten Mal nach seiner schweren Erkrankung wieder vor dem Parlament in Havanna aufgetreten. Der Staatsrat hatte die Nationalversammlung in der vergangenen Woche eigens zu einer Sondersitzung zusammengerufen, um über »wichtige Themen der internationalen Politik« zu beraten, wie es in der Ankündigung geheißen hatte. Bei der regulären Parlamentssitzung eine Woche zuvor hatte Fidel noch gefehlt. Wie schon in seinen letzten »Reflexionen «, die regelmäßig von der kubanischen Presse veröffentlicht werden, warnte Castro auch in seiner rund zehnminütigen Ansprache vor den Abgeordneten erneut vor einem drohenden Atomkrieg gegen den Iran. Allerdings räumte er selbst ein, dabei teilweise übertrieben zu haben. So war er davon ausgegangen, daß sogar die Fußballweltmeisterschaft nicht zu Ende gespielt werden würde, weil der Krieg zuvor beginne: »Anfangs, vor nur ach...

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