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27.05.2010 / Ausland / Seite 7

Schmutzkampagne vor der Wahl

In Kolumbien wird am Sonntag über einen neuen Präsidenten abgestimmt

André Scheer
Am kommenden Sonntag sind fast 30 Millionen Menschen in Kolumbien aufgerufen, einen neuen Präsidenten zu wählen. Auch den jüngsten Umfragen zufolge dürften sich im ersten Wahlgang der frühere Verteidigungsminister Juan Manuel Santos und der grüne Kandidat Antanas Mockus ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern und sich dann am 20. Juni in einer Stichwahl gegenüberstehen. Während sich in dieser Situation die Regierung des scheidenden Präsidenten Álvaro Uribe auf seiten ihres Favoriten Santos in den Wahlkampf einmischt, sprechen kolumbianische Beobachter bereits von einem »schmutzigen Krieg«. So kritisierte der Kolumnist und Rechtsanwalt Ramiro Bejarano gegenüber dem Rundfunksender Radio Caracol, daß der kolumbianische Vizepräsident Francisco Santos erklärt habe, der Skandal um dem Bruder von Staatschef Uribe sei lediglich ein Wahlkampfmanöver, um die Chancen der Regierungspartei »de la U« zu verringern. Am Wochenende hatte der frühere Polizeimajor Juan Carlos Menes...

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