Gegründet 1947 Sa. / So., 21. / 22. September 2019, Nr. 220
Die junge Welt wird von 2216 GenossInnen herausgegeben
02.02.2010 / Schwerpunkt / Seite 3

Blutige Rekorde

Verluste der westlichen Kriegskoalition in Afghanistan steigen steil an. US-Militärs: Es kommt noch schlimmer

Knut Mellenthin
Die NATO-Besatzungstruppen in Afghanistan stehen vor ihrem bisher härtesten Jahr. Im vergangenen Monat wurde ein neuer blutiger »Rekord« registriert: 44 Soldaten wurden getötet, weit mehr als in irgendeinem Januar seit Kriegsbeginn. Im Vorjahr starben in dieser Zeit 25 Soldaten. Das stellte bereits nahezu eine Verdoppelung gegenüber 2008 dar. Unter den 44 Toten sind 29 US-Amerikaner; im Januar 2009 waren es 14 oder 15 gewesen. Die Zahl der toten US-Soldaten in diesem Januar lag über dem »Rekordmonat« des Jahres 2008, dem Juli mit 28 Toten.

Im Winter sind die Verluste der internationalen Truppen wegen der Verringerung der Kampftätigkeit deutlich niedriger als im Rest des Jahres. Die höchsten Verluste gibt es von Juli bis September. Im Sommer 2009 starben in Afghanistan zwischen 70 und 77 Besatzungssoldaten pro Monat.

Insgesamt verlor die von den USA geführte Kriegskoalition dort nach einer fortlaufenden Zählung des Senders CNN seit 2001 rund 1600 Soldate...



Artikel-Länge: 3689 Zeichen

Sie benötigen ein Online-Abo • jetzt bestellen
Bitte einloggen
Hilfe bei Einlog-Problemen

Abo abschließen

Gedruckt

Printabo

Sechs mal die Woche: Hintergrund und Analysen, Kultur, Wissenschaft und Politik. Und Samstag acht Seiten extra.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €

Online

Onlineabo

24/7: Sofortiger Zugang zu allen Artikeln und Beilagen. Downloads, Mailausgabe, Features, das ganze Archiv.

19,80 Euro/Monat Soli: 25,80 €, ermäßigt: 12,80 €

Verschenken

Geschenkabo

Anderen eine Freude machen: Verschenken Sie jetzt ein Abonnement der Printausgabe.

41,80 Euro/Monat Soli: 52,80 €, ermäßigt: 29,80 €