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02.02.2010 / Ausland / Seite 7

Widerstand gegen hohe Strompreise

Guatemala: Konflikt mit spanischem Energiemonopolisten FENOSA forderte bereits Todesopfer

Benjamin Beutler
Mit der Ankündigung von Guatemalas Präsident, Álvaro Colom, die Stromtarife abermals zu erhöhen, hat sich ein Streit zwischen Bewohnern des Departamentos San Marcos und dem spanischen Energiemulti FENOSA erneut zugespitzt. Colom begründete die Aufschläge von bis zu 20 Prozent am Freitag mit den derzeit hohen Weltmarktpreisen für Öl.

Schon Ende vergangener Woche hatte der Präsident den im Dezember 2009 verhängten Ausnahmezustand über die im Westen des Landes gelegene Grenzregion zu Mexiko verlängert und für Mißstimmung bei den Anwohnern gesorgt. Versammlungen und Demonstrationen bleiben somit weiter verboten, ebenso das Tragen von Waffen. Zusätzlich sollen Militärs in die Region entsandt werden. Mit diesen Maßnahmen versucht die sozialdemokratische Regierungspartei »Nationale Einheit der Hoffnung« (UNE) den seit einem Jahr schwelenden Konflikt um die als zu hoch kritisierten Stromrechnungen des FENOSA-Tochterunternehmens DEORSA unter Kontrolle zu bekommen...

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