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09.11.1999 / Ausland

»Mann des Systems« gewann PRI-Vorwahl

Mexikos Ex-Innenminister Labastida muß gegen erstarkte Opposition antreten

»Heute ist der Beginn einer Ära von Veränderungen. Heute wird eine neue Partei der Institutionalisierten Revolution (PRI) geboren«, erklärte Francisco Labastida, der neue Präsidentschaftskandidat der mexikanischen Regierungspartei, am Sonntag abend vor jubelnden Anhängern in Mexiko-Stadt. Lange vor Ende der Auszählung zeichnete sich ab, daß der frühere Innenminister die Vorwahl mit großem Vorsprung gewonnen hat. Erstmals hatten die Mexikaner die Möglichkeit, den Kandidaten der PRI in einer Art Volksabstimmung zu wählen, nachdem er bisher immer in einer einsamen Entscheidung vom amtierenden Präsidenten bestimmt worden war. Mit den Vorwahlen wollte die PRI ihren Willen zur Demokratisierung des Landes demonstrieren.

Mexiko wird seit 70 Jahren von der PRI regiert, die damit weltweit den Rekord hält. Francisco Labastida ist der Hoffnungsträger der Staatspartei, die bei der Präsidentschaftswahl am 2. Juli nächsten Jahres gegen eine erstarkte Opposition antreten ...

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