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18.08.2009 / Inland / Seite 4

Kampf zweier Linien

Sowohl Transnet als auch die GDL kämpfen für Flächentarifverträge im Schienenverkehr. Es gibt Gemeinsamkeiten, aber auch beträchtliche Unterschiede

Rainer Balcerowiak
Von gedeihlicher Zusammenarbeit kann wohl noch keine Rede sein. Aber das Klima zwischen den konkurrierenden Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDL ist nicht mehr ganz so rauh wie zu den Zeiten der erbitterten Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Bahn vor zwei Jahren. Beide Organisationen haben aktuell ihr Augenmerk auf die privaten Konkurrenten des Marktführers geworfen und streben Flächentarifverträge an, um Lohndumping im zunehmend liberalisierten Schienenverkehrsmarkt zu unterbinden.

Doch bis zu einem gemeinsamen Vorgehen ist es noch ein weiter Weg, da sich die Strategie der beiden Gewerkschaften grundlegend unterscheidet. Die GDL versteht sich als Interessenwalter des Fahrpersonals, also der Lokomotivführer und der Zugbegleiter, deren große Mehrheit sie mittlerweile organisiert. Transnet hat dagegen den Anspruch, alle Beschäftigten von Bahnunternehmen zu vertreten, verfügt aber beim Schienenfahrpersonal kaum noch über Einfluß, wenn man von den Zug...

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