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15.08.2009 / Inland / Seite 4

Mit Hilfe der Treckerpaten

Bauern starten mit Hunderten Zugmaschinen nach Berlin, um gegen Atompolitik zu protestieren. Politiker und Unternehmen sponsern Spritkosten

Reimar Paul
Die Mobilisierung zur Großdemonstration der Antiatombewegung am 5. September in Berlin nimmt an Fahrt auf. Aus zahlreichen Orten in ganz Deutschland werden Busse in die Hauptstadt fahren, alleine in der Lüneburger Heide zwei Sonderzüge starten. Der Trägerkreis, ein Bündnis aus Antiatominitiativen und Umweltverbänden, rechnet mit mehreren zehntausend Teilnehmern. Intern setzt man sogar auf 100000 Demonstranten – das wäre die größte Teilnehmerzahl bei einer Kundgebung gegen Atomenergie seit 30 Jahren.

Die Bauern aus dem Wendland wollen mit weit mehr als 200 Traktoren zur Demo fahren. Ihrem Treck würden sich unterwegs zudem Landwirte aus anderen niedersächsischen Regionen, aus Brandenburg sowie Radfahrer anschließen, sagte der Sprecher der Bäuerlichen Notgemeinschaft, Carsten Niemann, am Freitag gegenüber junge Welt.

Rund 30 Traktoren wollen Niemann zufolge bereits am 30. August in der Ortschaft Reddebeitz starten. Dieser Konvoi macht auf dem Weg nac...



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