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17.09.1999 / Thema / Seite 0

Die selektive Integration Osteuropas

Osteuropa - zehn Jahre nach der »Wende« (Teil II)

Hannes Hofbauer

Der wirtschaftliche Umbruch ging der politischen Transformation voran. Und es ist bestimmt kein Zufall, daß die Wende gerade in jenen Staaten frühzeitig spürbar wurde, die über Kreditvereinbarungen an die westlichen Bankenzentren gebunden waren: in Polen und in Ungarn.

Die internationalen Finanzorganisationen Weltbank und Währungsfonds (IWF) spielten beim Zusammenbruch der staatsgelenkten Wirtschaften eine entscheidende Rolle. Ihre Therapien, die unter anderen vom Harvard-Ökonomen Jeffrey Sachs und vom jetzigen stellvertretenden US-Außenminister Strobe Talbott in Jugoslawien, Polen und anderen osteuropäischen Staaten angewandt wurden, wirkten wie Wegweiser in die ökonomische Peripherisierung des Ostens.

Talbott hatte vor seiner politischen Karriere als IWF-Manager in Rußland gearbeitet (AP-Foto: Hier mit Viktor Tschernomyrdin). Die Eckpfeiler dieser sogenannten Schocktherapie bestanden aus einer restriktiven Geld- und Budgetpolitik, einer Liberali...

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