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06.06.2009 / Geschichte / Seite 15

Fortschritt und Reaktion

Hanns-Werner Heisters Anthologie über die »Ambivalenz der Moderne«

Thomas Wagner
Die kleine Stadt Weimar erfreut sich bei Touristen aus aller Welt einer ungebrochenen Beliebtheit. Für die Verehrer der deutschen Klassik sind Goethes Stadtwohnung und sein Gartenhaus säkulare Pilgerstätten. Liebhaber der Bauhaus-Moderne wiederum kommen nicht umhin, die Räumlichkeiten des einschlägigen Museums aufzusuchen. Doch schon wer sich von hier zu Fuß in Richtung Bahnhof bewegt, wird nach ein paar hundert Metern unvermeidbar mit der schrecklichen Kehrseite des Weimarer Erbes konfrontiert. Geschichtsvergessen nutzt das im Jahr 2005 eröffnete Einkaufszentrum Weimar-Atrium das Fundament und Teile der herrschaftlichen Fassade eines nie fertiggestellten monumentalen Nazibaus als Tempel für den ungehemmten kapitalistischen Konsum. Nur wenige Kilometer vom Gauforum Weimar entfernt können die Überreste des Konzentrationslagers Buchenwald besichtigt werden, in dem zwischen 1937 und 1945 rund 56000 Menschen ermordet worden sind.

Perspektive der Befreiung

Wie...

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