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30.05.2009 / Titel / Seite 1

Zittern bei Opel

Daniel Behruzi
Die Zukunft des Autobauers Opel steht weiter auf des Messers Schneide. Im Vorfeld des neuerlichen »Opel-Gipfels«, der am Freitag um 18 Uhr – zwei Stunden später als ursprünglich vorgesehen – im Kanzleramt stattfinden sollte, war die Lage weiterhin verworren. Während Fiat erklärte, sein Übernahmeangebot nicht nachbessern und nicht an dem Treffen teilnehmen zu wollen, soll sich der kanadisch-österreichische Autozulieferer Magna im Grundsatz mit General Motors (GM) über die Übernahme seiner deutschen Tochter Opel einig geworden sein.

Spätestens für Montag wird in den USA mit der Insolvenz von GM, des einstmals größten Autobauers der Welt, gerechnet. Laut New York Times vom Freitag hat die Obama-Administration den GM-Gläubigern bis Samstag 17 Uhr (Ortszeit) ein Ultimatum gesetzt. Bis dahin müssen sie entscheiden, ob sie das Konzept der Regierung mittragen. Dieses sieht vor, daß der Staat 72,5 Prozent der Anteile übernimmt. Die Gläubiger sollen ze...

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