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23.01.2009 / Inland / Seite 4

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Chronisch Kranke müssen immer häufiger auf notwendige Medikamente verzichten. Das Bundesgesundheitsministerium empfiehlt den Preisvergleich

Christian Linde
Immer häufiger stehen Menschen mit niedrigen Einkommen vor der Wahl: Finanzieren sie aus ihrem knappen Budget Lebensmittel oder Medikamente. Denn ein erheblicher Anteil der Kosten für die medizinische Versorgung, insbesondere von chronisch kranken Patienten, die abhängig sind vom Arbeitslosengeld II (ALG II), muß von diesen selbst getragen werden. Auf diesen sozialpolitischen Skandal haben das Aktionsbündnis Sozialproteste und Betroffene am Donnerstag in der Humboldt-Universität in Berlin aufmerksam gemacht. Geregelt ist, daß chronisch Kranke ALG-II-Bezieher einen Anteil von ein Prozent (42,12 Euro) aus der Hartz-IV-Grundsicherung für die gesetzlich festgelegte Zuzahlung sämtlicher Gesundheitsleistungen selbst aufbringen müssen. Diagnostiziert ein Arzt eine chronische Erkrankung, hängt die darüber hinaus gehende Eigenleistung des Versicherten davon ab, ob eine Behandlung inklusive Medikamente Bestandteil der Standardleistungen der Krankenkassen ist. Nur d...

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