08.11.2008 / Ausland / Seite 7

Obama und die Falken

Designierter US-Präsident umgibt sich mit den »Kriegshelden« William Clintons

Rainer Rupp
Nach außen präsentiert der designierte US-amerikanische Präsident Barack Obama ein vollkommen anderes Bild von den USA als sein scheidender Vorgänger George W. Bush, auch außenpolitisch. Schaut man genauer hin, gibt es daran Zweifel. So hat Obama Rahm Ema­nuel, dem ehemaligen Topberater von Präsident William Clinton, den Posten des Stabschefs im Weißen Haus angeboten. Allein diese Personalie deutet darauf hin, daß eine »dritte Clinton-Administration« in Vorbereitung ist. Aber es handelt sich nicht nur um Emanuel. In der Tat besteht der größte Teil des inzwischen 300köpfigen außenpolitischen Beraterteams Obamas aus Altgedienten der Clinton-Regierung, die sich durch ihre eigenen völkerrechtswidrigen Militärinterventionen unter Mißachtung der UNO ausgezeichnet haben, wie z. B. auf dem Balkan, in Irak und im Sudan.
Während der Vorwahlen setzten sich ...

Artikel-Länge: 2665 Zeichen

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich

Jetzt die junge Welt abonnieren und Zugriff auf alle Artikel erhalten!

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe