26.08.2008 / Titel / Seite 1

CSU rettet das Abendland

Jörn Boewe
»Wenn es sein muß, dann führen wir einen politischen Kreuzzug gegen die Partei von Oskar Lafontaine«, kündigte der CSU-Vorsitzende Erwin Huber in der Süddeutschen Zeitung vom Montag an. »Wir werden den Vormarsch der Linken stoppen und verhindern, daß sie in Bayern in den Landtag einzieht«, sagte der CSU-Chef. Die Linke sei eine Partei mit einer »sehr starken kommunistischen Basis«, die »nicht auf dem Boden des Grundgesetzes« stehe. Es gehe ihm nicht um die Schlachten der 70er und 80er Jahre, fügte der Parteichef hinzu. »Es gibt den Kalten Krieg nicht mehr, das stimmt, aber es gibt genügend Leute, die den Gedanken vom Kommunismus weiterträumen. Gegen diese Verführer werden wir angehen.« Die Christlich-Sozialen hätten dabei nicht nur taktische Erwägungen im Sinn: »Der Kampf gegen links kommt aus unserem Herzen«, sagte Huber und fügte hinzu: »Wir werden nicht den historischen Fehler machen, die Linke zu unterschätzen.«

Bereits in der vergangenen Woche hatte C...

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