02.02.2016 / Thema / Seite 12

Mit allen, die es ehrlich meinen

Antifaschismus darf nicht die Sache einer Szene ­bleiben. Um wirksam zu werden, muss der Kampf gegen rechts breitere Massen ansprechen. Gelingen kann das, wenn man für die Interessen der Arbeitenden streitet

Markell Mann und Julia Meier

Die Bundesrepublik braucht eine starke antifaschistische Bewegung. Seit Jahresbeginn hat die Hetze gegen Flüchtlinge und Migranten weiter zugenommen, die Zahl der Anschläge auf Asylbewerberheime wächst zudem. Bereits im vergangenen Jahr begann auf diesen Seiten eine Debatte darum, wie ein moderner Antifaschismus aufgestellt sein muss. Den Anfang machte am 13. Mai Jürgen Lloyd von der Deutschen Kommunistischen Partei. Am 28. Mai schrieb Peter Schaber vom Lower Class Magazine, Antifaschisten müssten sich den Antiimperialismus wieder aneignen. Marcus Staiger, bekannt aus der deutschen Hiphop-Szene, äußerte sich auf diesen Seiten am 11. Juli über den Zusammenhang von Patriotismus und Neofaschismus. Zum 6. Januar 2016 stellte sich dann die »Offensive gegen Rechts«, ein erfolgreiches österreichisches Bündnis, vor. Im Folgenden legt die Sozialistische Deutsche Arbeiterjugend (SDAJ) ihr Konzept eines Antifaschismus dar, der sich an den Interessen der Werktätigen...

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