15.01.2016 / Inland / Seite 4

Rechtsaußen Hand in Hand

Magdeburg: Antifaschisten rufen zu Protesten gegen »Trauermarsch« von Neonazis auf

Susan Bonath

Neonazis wollen auch in diesem Jahr am 16. Januar in Magdeburg aufmarschieren, um die »deutschen Opfer« des Bombenangriffs der Alliierten auf die Stadt vor 71 Jahren zu »betrauern«. Anders als bisher mobilisiert nicht die überregional agierende »Initiative gegen das Vergessen«, sondern der lokale Pegida-Ableger »Magida«. Im August hatte erstere erklärt, sich aufzulösen und die Organisation des braunen »Events« an die »nachfolgende Generation« abzugeben. Über Pegida und Co. versuchen organisierte Rechte, neue lokale rassistische und neofaschistische Strukturen zu schaffen, um möglichst weit in »die Mitte« einzudringen. Antifaschisten rufen zu Protesten auf.

Wie Polizeisprecher Mike von Hoff am Donnerstag gegenüber junge Welt sagte, liegt seit Montag eine Anmeldung für den Sonnabend »aus dem Umfeld von Magida« vor. Die Route der Neonazis stehe noch nicht fest. Das »bürgerliche Spektrum« habe für diesen Tag bisher 14 Gegenaktionen angezeigt und sechs für Frei...

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