29.12.2014 / Kapital & Arbeit / Seite 8

»Es muss weiter gegen Ölförderung gekämpft werden«

Ecuadors Regierung lud deutsche Parlamentarier aus, die mit Umweltaktivisten reden wollten. Gespräch mit Alberto Acosta

Interview: Benjamin Beutler

Alberto Acosta ist Politiker des ecuadorianischen Linksbündnisses Unidad Plurinacional de las Izquierdas. Als Präsidentschaftskandidat trat der Soziologe 2013 gegen Regierungschef Rafael Correa an, seinen ehemaligen Verbündeten, landete aber mit 3,2 Prozent auf dem vorletzten Platz.

Das ecuadorianische Außenministerium hat einer Delegation des Deutschen Bundestages nur vier Tage vor ihrer seit Monaten geplanten Reise in Ihre Heimat die Einreise verboten. Das Programm, darunter Gespräche mit der oppositionellen Umweltgruppe Yasunidos und einer oppositionellen Präfektin, sei politisch einseitig, hieß es zur Begründung …

In Ecuador trifft diese Entscheidung auf wenig Verständnis. Die Regierung hatte die Informationen zu den Gesprächspartnern, die ihr so unangenehm sind, lange vorliegen. Darum hatte sie auch immer die Möglichkeit, die Agenda noch zu beeinflussen, und andere Gesprächspartner festzulegen. Soweit ich weiß, hat einer der deutschen Abgeor...

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