16.07.2014 / Ausland / Seite 6

Kokabauer gegen Industriellen

In Bolivien hat der Wahlkampf begonnen. Regierung und Opposition halten an früheren Kandidaten fest

Lena Kreymann
Seit Montag dürfen in Bolivien Parteien offiziell um Stimmen bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen werben. Anfang der Woche gab die Oberste Wahlbehörde bekannt, daß mit dem Ende der Zulassungsfrist insgesamt fünf Parteien die Anforderungen erfüllt hätten, um anzutreten. Am 12. Oktober stimmt die bolivianische Bevölkerung über das Amt des Präsidenten und des Vizepräsidenten ab, zudem werden sowohl die 130 Sitze des Abgeordnetenhauses neu vergeben als auch die 36 Plätze im Senat, der Vertretung der Bundesstaaten.

Zugelassen sind demnach die Regierungspartei »Movimiento al Socialismo« (MAS), die beiden wichtigsten Oppositionsparteien, namentlich die rechte »Unidad Demócrata« (UD) und die sozialdemokratische Partei »Movimiento Sin Miedo« (MSM), sowie die Ökologische Partei (»Partido Ecologista«) und die Christdemokratische Partei (PDC). Wie die staatliche bolivianische Nachrichtenagentur ABI berichtete, gab die MAS am Montag zudem offizi...

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