22.02.2014 / Wochenendbeilage / Seite 6 (Beilage)

Bürgerkinder und prekäre Existenzen

Die deutsche Gegenwartsliteratur wirkt brav und angepaßt. Woran liegt das? Zwei Antworten auf Florian Kessler

Jan Decker und Bertram Reinecke
Mit seinem Artikel »Lassen Sie mich durch, ich bin Arztsohn!« provozierte der Literaturkritiker Florian Kessler in der Zeit (4/2014) eine Diskussion über die Frage, ob und warum die deutsche Gegenwartsliteratur brav und konformistisch sei. Im Zentrum seiner Argumentation steht die Rolle von Literaturstudiengängen, wie sie in Leipzig oder Hildesheim absolviert werden können. Deren Absolventen kämen alle aus demselben saturierten Milieu. Nachdem ihm die Schriftstellerin Olga Grjasnowa am 8.2.2014 mit dem Artikel »Deutschland, deine Dichter – bunter als behauptet« widersprach, greifen an dieser Stelle die Autoren Jan Decker und Reinecke mit jeweils einem Beitrag in die Debatte ein.

Reibung, Polarisierung, Energie

Schreibinstitute erziehen keineswegs zur Harmlosigkeit. Von Jan Decker






Jan Decker, geb. 1977 in Kassel, studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig und lebt als Autor in Osnabrück. Zahlreiche Theaterstücke, Hörspiele und Radio-Featur...





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