09.08.2012 / Kapital & Arbeit / Seite 9

Nur schlechte Jobs in Sicht

Viele Beschäftigte der Berliner Flughäfen Tegel und Schönefeld freuen sich über Verzögerungen bei BER-International

Wladek Flakin
Zehntausende neue Jobs sollte der neue internationale Großflughafen Berlin-Brandenburg der Region bringen. Die Skandale um die nicht funktionsfähige Brandschutzanlage und die daraus folgende Dauerverschiebung der Eröffnung haben das Jobversprechen beinahe in Vergessenheit geraten lassen. Statt dessen berichtete die Presse von wütenden und verzweifelten Ladenbetreibern und Taxifahrern, denen die Insolvenz droht, weil der Großflughafen BER erst im März nächsten Jahres seine Startbahnen freigeben soll. Doch Beschäftigte in Berlins beiden weiterhin offenen und nun auch maßlos überlasteten Flughäfen Schönefeld und Tegel sind teilweise recht froh über das Bauchaos. Zwar heißt es von Sicherheitsbediensteten der Firma »Securitas« unisono: »Wir dürfen keine Auskunft geben«. Doch es gibt viele Arbeiter, die nicht nur wegen längerer Fahrtzeiten, die für die Tegel-Beschäftigten anstehen, über den Umzug verärgert sind. Vor allem die lang gedienten Angestellten merken die Verschlechterungen. Klau...

Artikel-Länge: 5463 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text- oder HTML-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe