06.08.2012 / Sport / Seite 16

Der schönste Aufschlag

Serena Williams fegte Maria Scharapowa im Tennis-Finale in London vom Platz

Peer Schmitt
Ein Endspiel zwischen Serena Williams und Maria Scharapowa hat es in Wimbledon natürlich schon gegeben. Es war das Sensationsfinale von 2004. Damals gewann die nur 17jährige Außenseiterin Scharapowa glatt in zwei Sätzen. Sie gewann in jenem Jahr noch ein weiteres wichtiges Match gegen Williams – das Finale der Masters. Danach aber in acht Jahren nicht ein einziges mehr. Wer nun geglaubt hatte, das Olympia­finale könnte anders enden als mit einem ungefährdeten Sieg für Williams, hatte sich schlicht nicht mit der statistischen Wirklichkeit beschäftigt (und was ist der Tennissport anderes als ein Himmel für Statistiker?).

Klare Niederlagen auch in großen Endspielen gibt es immer mal wieder. In Wimbledon war das berühmteste Schlachtfest zwischen jahrelangen Rivalen bisher das 6:1, 6:1, 6:2 von John McEnroe gegen Jimmy Connors im Finale von 1984. Auch das 6:0, 6:1 von Williams gegen Scharapowa am Samstag hatte keine schlechte Brutalität.

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