18.07.2012 / Ausland / Seite 6

Angriffe auf Syrien

Bewaffnete Opposition will die Hauptstadt einnehmen

Karin Leukefeld, Damaskus
Rechtzeitig zur Entscheidung im UN-Sicherheitsrat über die Fortsetzung der UN-Beobachtermission in Syrien (UNSMIS) befindet sich die syrische Hauptstadt Damaskus unter einem wahren Trommelfeuer medialer und politischer Angriffe. Bewaffnete Aufständische terrorisieren in südlichen Vororten der Stadt die Bevölkerung, viele Menschen haben sich in Hotels im Zentrum und zu Verwandten zurückgezogen. Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat am Montag die westliche Politik gegenüber Syrien scharf kritisiert und angekündigt, daß Rußland sein Veto gegen den entsprechenden Resolutionsentwurf einlegen werde. Der Westen provoziere in Syrien einen »Bürgerkrieg«, sagte Lawrow. Rußland unterstütze nicht die syrische Regierung in dem Konflikt, sondern wolle, daß sich alle Seiten an die international vereinbarten Vorschläge zum Ende der Gewalt in Syrien hielten. Der Iran bot sich als Vermittler zwischen der syrischen Regierung und Oppositionellen an. Teheran sei bereit, Opposition und Regierungs...

Artikel-Länge: 4494 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text- oder HTML-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe