18.07.2012 / Ausland / Seite 7

Mukherjee mit guten Karten

Am Donnerstag wird in Indien ein neues Staatsoberhaupt gewählt

Hilmar König
Obwohl die Präsidentenwahl am Donnerstag kein politisches Erdbeben in Indien auslösen wird, gab es in den letzten Wochen bei der Bewerbung um das höchste Amt im Staate geradezu ein Gerangel. Fast ein Dutzend Politiker, darunter ein früherer Präsident, der gegenwärtige Vizepräsident, ein Exparlamentssprecher und sogar der aktuelle Premierminister wurden entweder von der Regierungsseite oder der Opposition als bestens geeignet ins Gespräch gebracht.

Am Ende blieben nur zwei übrig: der 76 Jahre alte Pranab Mukherjee, der seinen Posten als Finanzminister gegen die Kandidatur zur Präsidentschaft eintauschen mußte, und der 64jährige Purno Agitok Sangma, von 1996 bis 1998 Sprecher der Lok Sabha, des indischen Unterhauses. Mukherjee wurde von der Kongreßpartei vorgeschlagen und genießt die Unterstützung von fast allen Partnerparteien der regierenden Vereinten Progressiven Allianz (VPA) sowie von zwei oppositionellen Parteien (Shiv Sena und Janata Dal-U). Der Ben...

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