18.07.2008 / Feminismus / Seite 15

Auch sexy sein dürfen

Diesseits von Alice Schwarzers Verdammung: Die »Alphamädchen« haben auch junge Kritikerinnen, die sich als Feministinnen verstehen

Claudia Wangerin
Was ist neu am »neuen Feminismus«, der dank Büchern wie »Die neue F-Klasse« und »Wir Alphamädchen« seit einigen Monaten die Medienöffentlichkeit bewegt? Mit dieser Frage beschäftigte sich am Dienstag abend eine Veranstaltung unter dem Arbeitstitel »Cool, erfolgreich, sexy – feministisch?« im überfüllten Hörsaal A des Otto-Suhr-Instituts für Politikwissenschaften an der Freien Universität Berin. Die Frauen auf dem Podium waren ebenso jung wie die Mehrheit der Zuhörerinnen –und Zuhörer, die etwa ein Viertel des Publikums ausmachten. Hippe junge Frauen und Männer in den 20ern, die interessiert zuhören, wenn es um Feminismus geht? Ja, das gibt ’s.

Die Diskutantinnen Anita Eckhardt, Ina Kerner, Chris Köver und Vera Tudor zweifelten den von den Massenmedien suggerierten Neuigkeitswert des »neuen Feminismus« grundsätzlich an. Zugleich betonten sie die Notwendigkeit feministischer Politik an sich, da wichtige Fragen wie die der Lohngerechtigkeit immer noch nicht z...

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