01.02.2005 / Titel / Seite 1

Von »Ché« bis Chávez

Weltsozialforum endete mit Aufruf zu internationalen Aktionen gegen Krieg und Neoliberalismus. Venezuelas Präsident begeisterte Teilnehmer des Treffens

Wolfgang Pomrehn, Porto Alegre

Es war ein Festival der Solidarität, eines der Musik und der Diskussionen, eines der Vielfalt, aber nicht der Beliebigkeit. Über 120000 Vertreter sozialer Bewegungen aus aller Welt hatten fünf Tage lang diskutiert. Das V. Weltsozialforum in Porto Alegre endete am Montag mit einem flammenden Appell der Versammlung der sozialen Bewegungen, die Mobilisierung gegen die Besetzung des Iraks und gegen Israels Politik in Palästina zu verstärken. Unter der Losung »Nie wieder Krieg!« sollen weltweite Aktionstage am 19. und 20. März der internationalen Bewegung neuen Auftrieb geben. In den USA werden in 400 Städten Demonstrationen vorbereitet. »Wir wollen diesmal keine Großveranstaltung, sondern im ganzen Land die Menschen mit unseren Aktionen erreichen«, so Andrea Buffa von United for Peace and Justice im brasilianischen Porto Alegre. Auch aus zahlreichen anderen Ländern liegen bereits Meldungen über geplante Antikriegsaktionen vor. Für Westeuropa ist am 19. März e...

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