05.05.2004 / Titel / Seite 1

Förderung für Söldner

Bundesagentur für Arbeit finanziert Ausbildung deutscher Personenschützer für den Krieg gegen den Irak

Till Meyer

Die drittgrößte Besatzungsarmee im Irak hinter den US-Amerikanern und den Briten besteht aus etwa 20 000 Söldnern privater Sicherheitsdienste. Die größten Kontingente dieser Privatarmee kommen aus den USA und aus Großbritannien. Gut zwei Drittel der Söldner stellt die US-Firma Blackwater, die vorzugsweise ehemalige Marines in den Irak schickt. Aber auch die Deutschen sind mit von der Partie. Die in Lübeck ansässige »Baltic Safety Network«-Akademie (BSN), eine der führenden deutschen Sicherheitsagenturen, vermittelt Bodyguards nach Afghanistan, aber auch in den Irak. »Wir können die Anfragen aus den Krisengebieten Irak und Afghanistan gegenwärtig gar nicht befriedigen«, erklärte der Chef des Unternehmens, Björn-Michael Birr, unlängst gegenüber der Presse. Sein Unternehmen läßt verlauten: Wegen der besonderen Anforderungen im krisengeschüttelten Irak gebe es zur Zeit zu wenig Personenschützer, die dieser Aufgabe gewachsen seien. Innerhalb der nächsten drei ...

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