12.05.2003 / Inland / Seite 6

GATS gegen Frauen

Köln: 500 Kongreßteilnehmer diskutierten über Privatisierung der öffentlichen Daseinsvorsorge

Dirk Eckert

Um das Dienstleistungsabkommen GATS (General Agreement on Trade in Services) und seine Auswirkungen für Frauen ging es am Wochenende auf dem ATTAC-Kongreß »Das GATS und die Frauen« in Köln. Rund 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren in die Domstadt gekommen, um sich über den Stand der Privatisierungen wie der GATS-Verhandlungen auszutauschen. Mit Referentinnen unter anderem aus Bangladesch, Großbritannien, Kanada, Österreich, Rußland, der Ukraine und Indien – von dort kam Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises – war das Treffen hochkarätig besetzt.

Deutlich wurde in Köln, wie unterschiedlich die Proteste gegen das Dienstleistungsabkommen in verschiedenen Ländern ausgeprägt sind. Während sich in Kanada und Österreich bereits Gemeinden zu »GATS-freien Zonen« erklärt haben, ist das WTO-Abkommen in anderen Ländern wie etwa Serbien/Montenegro noch so gut wie kein Thema, wenngleich das Land gerade auf den Freihandel vorbereitet ...

Artikel-Länge: 3275 Zeichen

Willkommen bei der Tageszeitung junge Welt

Zum Aufrufen dieser Seite ist ein Onlineabo erforderlich.

Bitte einloggen

Hilfe und Informationen

Abo abschließen

Welche Vorteile bietet ein Onlineabo?

  • Zugriff auf das Archiv seit 1997, alle Artikel und Recherchewerkzeuge.
  • E-Mail-Abo im Text-, HTML- oder E-Pub-Format.
  • Zugriff auf Seiten im PDF-Format.
  • Verwalten eigener Lesezeichen.

Zur aktuellen Ausgabe