01.02.2002 / Inland

Spiel auf Zeit

Mit einem »Runden Tisch« versucht Bundesgesundheitsministerin, auch Gewerkschaften einzubinden

Marcus Schwarzbach
Bundesministerin Ulla Schmidt gab sich nach der Sitzung des »Runden Tisches« zum Gesundheitswesen Anfang dieser Woche im brandenburgischen Groß Ziethen optimistisch. Ein »breiter Konsens« sei bei einigen Punkten erzielt worden. So habe man sich geeinigt, die Arzneimittelforschung der Unternehmen auf »echte Innovationen« zu konzentrieren, die Nutzen für Kranke habe. Einigkeit bestehe auch darüber, der Gesundheitsvorsorge einen hohen Stellenwert beizumessen. Bundesweit solle es zudem Maßnahmen zur Prävention geben. Wie diese eher allgemein gehaltenen Forderungen in einem Wahljahr umgesetzt werden sollen, lies die Ministerin offen. Damit hielt sich Frau Schmidt wohl an die interne Maßgabe von Bundeskanzler Gerhard Schröder, auch noch so kleine Konflikte mit dem Unternehmerlager vor der Bundestagswahl zu vermeiden. Mehr als 15 Prozent des Bruttoinlandsproduktes der Bundesrepublik werden auf dem Gebiet Gesundheit/Krankheit realisiert. Schmidts »Runder Tisch« hat aus Regierungssicht ...

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