Unsere Ladengalerie


Buchhandlung, Veranstaltungsort, Treffpunkt

Galerie

Sie finden die Ladengalerie von junge Welt in der Torstraße 6, 10119 Berlin (Nähe Rosa-Luxemburg-Platz). Öffnungszeiten: Montag-Donnerstag 11-18 Uhr, Freitag 10-14 Uhr. Kontakt: Tel. 030-536355-56


Antifaschistische Denkmale in Osteuropa

Mahnmal für die Kinder, die Kriegsopfer wurden, in Lidice, Tschechien. Bronzeskulptur von Marie Uchytilova (1924–1989). Vollendet im Jahr 2000 (Foto: Gabriele Senft)

Die Ladengalerie realisiert diese Gemeinschaftsausstellung mit Fotografien von Andrea Kähler, Dagmar Rubisch, Gabriele Senft, Ernest Kaltenegger, Benjamin Renter, Alexandre Sladkevich und Jens Schulze u.a. mit Fotografien von Denkmalen in Bulgarien, Russland, Ukraine, Lettland, Litauen, Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Serbien und Italien (Triest). Die Ausstellung ist zu sehen bis zum 9.11.2018.



Unsere Veranstaltungen:

  • »Die Hölle ist ein schöner Ort«

    Dienstag, den 25. September 2018, Beginn 19:00 Uhr


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    Veranstaltungsreihe zum 90.Geburtstag von Peter Hacks

    Gedichte und Lieder von Peter Hacks

    Lesung mit Studenten der Hochschule für Schauspielkunst »Ernst Busch«, Berlin

    Am Klavier: Jürgen Beyer; Auswahl und Einrichtung: Kerstin Hensel

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Peter-Hacks-Gesellschaft

    Eintritt: 7,00 €/erm.: 4,00 €

    Zur Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter mm@jungewelt.de oder 0 30/53 63 55 56


    Perspektiven

    Freitag, den 28. September 2018, Beginn 19:00 Uhr


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    Fotografien & Fragment zu Revolution und Krieg in Spanien 1936–39

    Der Krieg dauerte von 1936 und 1939 und endete mit einem grausamen, blutigen, militärischen Sieg der spanischen Faschisten. Darauf folgten auch in Spanien Jahrzehnten der Dunkelheit, der Unterdrückung, der Folter, des Mordes. Nach dem Tot Francos wurde die Diktatur zwar offiziell beendet.

    Doch statt Aufarbeitung, Anklage und Sühne würde trat als Doktrin der neuen „demokratischen“ Regierenden in Spanien das leugnen, verschweigen und vergessen. Der Mantel des Schweigens – die Umerta wurde für diesen dunklen Teil der spanischen Geschichte ein wichtiger Bestandteil der Staatsdoktrin. Und das bis heute.

    Eröffnung:
    Dietmar Wolf (Ausstellungsgruppe: »Tragödie der Freiheit«)
    Michael Mäde (junge-Welt-Ladengalerie)

    anschließend: Podiumsgespräch zum Stand der Aufarbeitung in Spanien mit
    – Prof. Walther L. Bernecker
    – Carmela Negrete Navarro (Journalistin)
    Moderation: Stefan Loibl

    ACHTUNG! Die Veranstaltung findet an einem anderen Ort statt:
    Foyer des Havemann-Saal, vom Haus der Demokratie und Menschenrechte Berlin, Greifswalder Straße 4, 10405 Berlin

    Eine gemeinsame Veranstaltung der Ausstellungsgruppe: »Tragödie der Freiheit«, der junge Welt-Ladengalerie und des Hausvereins Haus der Demokratie & Menschenrechte e.V.

    Eintritt frei! Spenden erbeten!


    »Fidel Castro«

    Donnerstag, den 04. Oktober 2018, Beginn 19:00 Uhr


    Buchpremiere mit dem Autoren Volker Hermsdorf

    Fidel Castro hat sein Land und die Welt verändert. Er verzichtete auf eine Karriere als Jurist, entschied sich für den Guerilla­krieg und stürzte mit seiner Rebellenarmee 1958/1959 den korrupten Diktator Fulgencio Batista. Als die CIA 1961 eine Invasion organisierte, erklärte er die Kubanische Revolution zu einer sozialistischen. Auf der Weltbühne wurde er zur Stimme der nicht paktgebundenen Länder, unterstützte auch militärisch den Kampf gegen das Apartheid-Regime in Südafrika und entsandte Pädagogen und Mediziner in die entlegensten Teile der Welt. Unverändert aktuell bleibt seine Vision einer gerechteren Gesellschaft für Millionen Menschen im globalen Süden. Volker Hermsdorf schildert die Herausbildung der politischen Persönlichkeit Fidel Castros und beschreibt die Entwicklung dessen Denkens.

    Moderation: Andre Scheer (jW)

    Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €

    Zur Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter mm@jungewelt.de oder 030/53 63 55 56


    »Der Kunst zu dienen«

    Dienstag, den 09. Oktober 2018, Beginn 19:00 Uhr


    Buchpremiere. Neues vom Tausendsassa des deutschen Theaters: bislang unveröffentlichte Briefe von Eberhard Esche

    Mit Rollen wie dem Lanzelot im »Drachen« von Jewgeni Schwarz, Wallenstein, Amphitryon oder Seneca wurde Eberhard Esche zu einem der markantesten Protagonisten des Deutschen Theaters. Legendär wurden seine Soloprogramme, insbesondere zu Heines »Wintermärchen« und Goethes »Reineke Fuchs«. Mit seinen Soloabenden gastierte er weiter am Deutschen Theater, nachdem er 1999 aus dem Ensemble ausgeschieden war. Dieser Tatsache verdankt sich ein Fund aus dem Nachlass des Schauspielers: Eine Zuschauerin teilte dem damals siebzigjährigen Eberhard Esche ihre Begeisterung über einen dieser Abende mit. Esche begnügte sich nicht mit ein paar Dankesfloskeln.Der Schauspieler, inzwischen mit seinen Büchern »Der Hase im Rausch« und »Wer sich grün macht, den fressen die Ziegen« zum Erfolgsautor avanciert, nahm sich Zeit und griff die Stichworte des sich entspinnenden Briefwechsels auf, um seine Auffassung vom Theater und Schauspielerberuf darzustellen.

    Lesung mit der Schauspielerin Esther Esche

    Eintritt: 6,00 €/ermäßigt: 4,00 €

    Zur Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter mm@jungewelt.de oder 0 30/53 63 55 56


    »Gewissenstrommler«

    Dienstag, den 16. Oktober 2018, Beginn 19:00 Uhr


    Essays zur bildenden Kunst 1994–2018. Buchpremiere mit dem Kunstwissenschaftler Peter Michel

    In der kapitalistischen Gegenwart wird der Wert von Kunst zumeist in Euro berechnet und manipuliert. Geistige Werte spielen auf dem Kunstmarkt eine marginale Rolle. Deshalb gibt es bis heute Schwierigkeiten mit Kunst, die in der DDR entstand. Sie wird verunglimpft, in den Depots »vergessen« oder gar vernichtet, weil es Angst vor ihren Wirkungen und ihrer handwerklichen Qualität gibt. Peter Michel hat sich als ein »Gewissenstrommler« jahrzehntelang mit ideologisch motivierter Intoleranz gegenüber dieser Kunst auseinandergesetzt. Seine Erfahrungen, sein Kunstempfinden und seine detaillierten Kenntnisse – wie sie in diesen zwanzig Essays aus vierundzwanzig Jahren versammelt sind – können helfen, Vorurteile abzubauen und achtungsvoll mit diesem Erbe umzugehen.

    Moderation: Andreas Wessel

    Eintritt: 5,00 €/ermäßigt: 3,00 €

    Zur Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter mm@jungewelt.de oder 0 30/53 63 55-56


    »Käte und Hermann Duncker«

    Donnerstag, den 25. Oktober 2018, Beginn 19:00 Uhr


    Die Ehe zweier Linkssozialisten in Briefen (1894 bis 1953)

    Die Briefe von Hermann und Käte Duncker sind einerseits ein Zeitreise durch linkspolitischen Kampf, Literatur, Musik und Kunst und andererseits das Portrait einer Ehe durch zwei Weltkriege hindurch. Käte, die an der Seite von Clara Zetkin für die Gleichberechtigung der Frauen kämpfte, Hermann, einer der Mitbegründer des Spartakusbundes.

    Mehr als 3000 Briefe und Postkarten wechselten die Eheleute. Nur einen kleinen Teil davon hat Prof. Dr. Heinz Deutschland in einem stattlichen Band versammelt und sie zusammen mit den Lebensläufen der weithin bekannten Sozialisten Käte und Hermann Duncker beim Dietzverlag veröffentlicht.

    Lesung mit mit dem Schauspieler Carsten Wilhelm und der Schauspielerin und Regisseurin Rike Eckerman. Einrichtung: Rike Eckermann

    Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Rosa-Luxemburg- Stiftung

    Eintritt: 6,00 €/ermäßigt: 4,00 €

    Zur Veranstaltung bitten wir um Anmeldung unter mm@jungewelt.de oder 0 30/53 63 55 56


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