Verlag 8. Mai

Tageszeitung junge Welt

Allgemeine Geschäfts­bedingungen

für Veröffent­lichungen freier Autoren und Fotografen in der Tageszeitung junge Welt / Verlag 8. Mai GmbH

1. Die Tageszeitung junge Welt (jW) erscheint von Montag bis Samstag und wird im gesamten Bundesgebiet vertrieben.

jW ist ein von Parteien, Organisationen und Konzernen unabhängiges Medium und erscheint in der Verlag 8. Mai GmbH. Herausgeberin ist die Linke Presse Verlags- Förderungs- und Beteiligungsgenossenschaft junge Welt eG.

jW erscheint in der Regel mit 16 Seiten, die Wochenendausgabe zusätzlich mit der Beilage „faulheit & arbeit“. Hinzu kommen themenspezifische Sonderbeilagen, die meist am Mittwoch erscheinen. Die in der Printausgabe veröffentlichten Artikel werden gleichzeitig auf www.jungewelt.de publiziert.

2. Die Tageszeitung junge Welt begrüßt es ausdrücklich, wenn freie Autoren bzw. Fotografen Textbeiträge sowie Bilder zur Veröffentlichung offerieren. Die Angebote sind an den für das Sachgebiet verantwortlichen Redakteur zu richten (wir empfehlen eine telefonische Vorabsprache). Ein Angebot kann durch die Redaktion allerdings auch jederzeit und ohne Begründung abgelehnt werden.

3. Manuskripte (oder Bilder) sollten nicht gleichzeitig anderen Zeitungen angeboten werden. Andernfalls muß die Redaktion der jungenWelt darüber informiert werden. Ebenso ist mitzuteilen, wenn ein Beitrag bereits in einem anderen Medium publiziert worden ist.

4. Ist der angebotene Beitrag nach Auffassung der Redaktion für die Tageszeitung junge Welt von Interesse, kann er in den gängigen Formaten per E-Mail (in Ausnahmefällen auch per Fax) den Verantwortlichen zugeleitet werden. Bilder sollten in einer Auflösung von 300 dpi und in den Formaten TIFF oder JPEG abgespeichert sein. Die Übersendung eines Angebotes erfolgt unverbindlich und auf Kosten des Autors.

5. Die Redaktion entscheidet über die Veröffentlichung eines Textbeitrages bzw. Bildes (Form, Umfang und Zeitpunkt). Sie behält sich Kürzungen oder Ergänzungen vor. Mit der Veröffentlichung (gegebenenfalls aber auch mit einer verbindlichen Absprache) ist ein Vertragsverhältnis zwischen Autor und Tageszeitung junge Welt/Verlag 8. Mai zustande gekommen, den Beitrag mit den im Hause üblichen Honorarsätzen zu vergüten.

6. Änderungen am angenommenen Text, die zur sprachlichen Optimierung, besseren Verständlichkeit oder inhaltlichen Präzisierung vorgenommen werden, liegen im Verantwortungsbereich der Redaktion und müssen nicht mit dem Autor abgesprochen werden (es sei denn, es gibt eine andere Vereinbarung). Das letzte Eingriffsrecht liegt bei der Chefredaktion.

7. Die Tageszeitung junge Welt hat sich zu keinem Zeitpunkt die Regeln der Rechtschreibreform sowie deren Modifizierungen zu eigen gemacht. Die eingereichten Manuskripte sollten diesem Umstand Rechnung tragen.

8. Der Autor hält sich an gängige journalistische Regeln. Die Beiträge sind sauber recherchiert und verifiziert, also mit journalistischer Sorgfalt verfaßt. Gleiches gilt im übertragenen Sinne für eingereichte Fotos, Montagen sind als solche zu kennzeichnen. Manuskripte sind mit Überschrift, Alternativvorschlag und Unterzeile einzureichen, Fotos mit allen nötigen Informationen und einem Vorschlag für eine Bildunterschrift. Der Fotograf garantiert, daß er die Persönlichkeitsrechte der abgebildeten Personen wahrt. Grundsätzlich entscheidet die Redaktion über die Wahl von Schlag- und Unterzeilen bzw. Bildunterschriften. Eventuelle Änderungen bedürfen daher keiner Absprache.

9. Die Vergütung für Print- und Internetausgabe der jW wird pro Druckzeile der Printausgabe berechnet und beträgt zur Zeit bei Erstdruckrecht 0,28 Euro (0,23 Euro für die Print-, 0,04 Euro für die Online-, 0,01 Euro für die Archivnutzung) für nicht hauptberuflich tätige Journalisten und 0,42 Euro (0,32 Euro für die Print-, 0,07 Euro für die Online- und 0,03 Euro für die Archivnutzung) für hauptberuflich tätige Journalisten. Themen- und Reportagendoppelseiten werden mit 160,00 Euro pauschal honoriert (149,00 Euro für die Print-, 8,00 Euro für die Online- und 3,00 Euro für die Archivnutzung) für nicht hauptberuflich tätige Journalisten und 195,00 Euro pauschal (179,00 Euro für die Print, 12 Euro für die Online- und 4,00 Euro für die Archivnutzung) für hauptberuflich tätige Journalisten. Fotoveröffentlichungen werden mit 16,10 Euro honoriert (13,80 Euro für die Print-, 1,60 Euro für die Online-, 0,70 Euro für die Archivnutzung).

10. Die Hauptberuflichkeit ist jährlich nachzuweisen (in der Regel durch einen gültigen Presseausweis). Eine von der Standardvergütung abweichende Honorierung erfordert eine gesonderte vertragliche Regelung, die schriftlich fixiert und von der Geschäftsführung des Verlages bestätigt sein muß. Honorare für die Wochenendausgabe und das Zweitdruckrecht teilt der Verlag auf Anfrage mit. Zu den Honorarsätzen kommt gegebenenfalls die Umsatzsteuer für jene Autoren, die ihre Umsatzsteuerpflicht dem Verlag unter Angabe ihrer Umsatzsteuernummer mitgeteilt haben. Liegen keine genauen Angaben vor, zahlt der Verlag keine Umsatzsteuer. Umsatzsteuerberechtigte erhalten auf Anforderung zu Beginn des Folgejahres eine Gesamtabrechnung über die erhaltenen Honorare plus Umsatzsteuer des abgelaufenen Jahres.

11. Die Zahlung der Honorare an den Autor erfolgt nach den Regelungen der Tageszeitung junge Welt / Verlag 8. Mai per Banküberweisung. Derzeit gilt: Am Ende des Monats, in dem der Beitrag veröffentlicht wurde, wird das Zeilengeld anhand der gedruckten Zeilen ermittelt. Das Honorar wird spätestens drei Monate danach auf das Konto des Autors überwiesen. Dazu ist erforderlich, daß der Autor Namen, Adresse sowie Kontoverbindung bzw. Änderungen umgehend der Verlagsbuchhaltung mitteilt. Rechnungslegung ist im Normalfall nicht erforderlich.

12.Der Autor erkennt mit Übersendung des Artikelangebots an die Tageszeitung junge Welt / Verlag 8. Mai diese allgemeinen Geschäftsbdingungen ausdrücklich an. Anderenfalls gilt der Vertrag als nicht zu Stande gekommen.

13. Für unverlangt eingesandte Manuskripte und Fotos übernehmen Tageszeitung junge Welt / Verlag 8. Mai keinerlei Haftung. Es besteht generell keine Rücksendeverpflichtung seitens des Verlages, es sei denn, es gibt eine anderslautende Vereinbarung, die schriftlich vorliegen muß.

14. Der Verlag kann in der jW veröffentlichte Beiträge (Text, Foto) zur Weiternutzung freigeben. Von den dabei erzielten Erlösen werden 50 Prozent an den Autor, die Autorin überwiesen, 50 Prozent verbleiben beim Verlag. Nichtkommerziellen Medien kann die kostenlose Nutzung einzelner Beiträge auf Anfrage gestattet werden. In jedem Fall ist die junge Welt als Erstdruckquelle, das Datum der Erstveröffentlichung und der Autor zu nennen.

Hinweis: Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird im vorliegenden Text nur die männliche Form verwendet, der Inhalt gilt gleichermaßen für Autorinnen und Autoren, Fotografinnen und Fotografen.

Berlin, 1. Januar 2012

Verlag 8. Mai GmbH, Tageszeitung junge Welt