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  • 03.05.2025
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    Abo Bevor dann nachts die Barrikaden brennen / Zeigt sich der revolutionäre Zug / Am späten Nachmittag an sich erhaben / Die Straße ist recht breit, kein Auto stört / Man demonstriert den Zorn mit roten Fahnen.
    Von Andreas Paul
  • 26.04.2025
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    dts Nachrichtenagentur/IMAGO/Yara Nardi/REUTERS
    Abo Die CDU marschiert nach rechts, / Doch bleibt die Kirche stehen. / So fiel im Eifer des Gefechts / Aus der, die wir hier sehen, / Die Drohung, dass die Kirche heut’ / Politisch schweigen solle!
    Von Thomas Gsella
  • 19.04.2025
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    Abo Gleich ob du schaust und liest, / Gleich ob du schreist und weinst, / Ob du die Augen schließt: / Die Menschheit bleibt ein Biest. / Ihr schnuppe, was du meinst.
    Von Thomas Gsella
  • 12.04.2025
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    Der sitzt
    Rattelschneck
    Abo Kommt ein alter Künstler nach Venedig / und sieht dorten einen jungen Mann, / denn das Schicksal ist bisweilen gnädig / und hält unsere Stunden einmal an.
  • 05.04.2025
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    Abo Ich ging über den / Hof, und aus / ihrem geöffneten Fenster / schallte You Don’t Bring Me Flowers / von Barbra Streisand und Neil / Diamond.
    Von Florian Günther
  • 29.03.2025
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    Abo Einmal war sein Denken schlichter, / Doch sein Fühlen rief zur Tat, / Und man sah den großen Dichter, / Wie er kleinlaut Rat erbat.
    Von Thomas Gsella
  • 22.03.2025
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    Abo Einem Rüstungsmann ward bange, / Als er diesen Fakt bedacht: / Panzer halten schrecklich lange, / Denn sie sind aus Stahl gemacht.
    Von Thomas Gsella
  • 15.03.2025
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    Abo Ich trampte mal von Hamburg nach Venedig, / Und in der dritten Nacht sprach mein Gefühl: / »Dein Körper ist so mancher Ruhe ledig.« / Öztaler Alpenmonde leuchten kühl.
    Von Thomas Gsella
  • 08.03.2025
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    Rattelschneck
    Abo Namen sind wie Rauch und Schall? / Nein, sie zählen, überall, / weil, hat Mama es verbockt, / Kevin nicht im Vorstand hockt. // »Tonio« heißt ein junger Mann / vorne, »Kröger« hintendran.
    Von Stefan Gärtner
  • 01.03.2025
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    Abo Das Gedicht kam leider nicht früher zustande. / Aber das Gedicht ist noch in einem schlechten Zustand. / Steht das dem Gedicht denn zu? / Für dieses Gedicht würde ich nicht anstehen.
    Von Vincent Sauer
  • 22.02.2025
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    Abo Der Plumpsack geht um / auf dem sinkenden Schiff, / am Sonnendeck baumeln / die Schinken im Siff.
    Von Kai Pohl
  • 15.02.2025
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    Abo Äußerst spät zur Tierheit stießen wir, / Die wir »Menschheit« sagen – ein Geziere: / Lange vor dem Menschen sprach das Tier, / Und ein jedes sprach wie alle Tiere.
    Von Thomas Gsella
  • 01.02.2025
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    Abo Eigentlich wollte ich sie / gar nicht, aber / sie sagte: ich bin / allein.
    Von Florian Günther
  • 25.01.2025
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    Abo Es gibt Lokale, da / rollen sie mir / schon fast den roten / Teppich aus. // In meiner friedrichshainer / Stammkneipe / muss ich / jedesmal froh sein, / dass sie mich /überhaupt / noch / reinlassen.
    Von Florian Günther
  • 18.01.2025
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    Abo Du Alien aus Schändlichkeit, / Du Riesenarsch mit Ohren, / Du Parasit der Endlichkeit, / Von keinem Weib geboren (…)
    Von Thomas Gsella
  • 11.01.2025
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    Rattelschneck
    Abo Herr Friedemann ist klein und schief, / sein Glück nicht körperlich. / Weil er nie mit den Damen schlief, / bleibt er mit Geist für sich.
    Von Stefan Gärtner
  • 04.01.2025
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    Abo Wenn du eine Kaffeetasse / Wochenlang benutzt, ohne sie zwischendurch / Abzuspülen, bilden sich an ihrer Innenseite / Ringe, wie sie ein Baum im Stamm bildet.
    Von Jürgen Roth
  • 28.12.2024
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    Abo Was ich schreibe, wirkt bewährt! / Allerdings bloß umgekehrt. / Mahne ich: Das ist doch Scheiß – / hagelt es gleich einen Preis.
  • 24.12.2024
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    Abo Ein leeres Baugrundstück / mit einer johlenden / Traube von Menschen. // Ich drängle mich nach / vorn. Erblicke einen / Pfau.
    Von Florian Günther
  • 21.12.2024
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    Abo Advent, Advent, ein Vater zischt / Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, / Dann sieben Bier und ruft erfrischt: / »Hinaus! Zum Glühweintrinkturnier!«
    Von Thomas Gsella