Gewerkschaften

Beilage: Gewerkschaften

Beilage der Tageszeitung junge Welt vom 20.09.2017

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  • Wie lange wollen wir schuften?

    Nicht nur um Geld lässt sich kämpfen, sondern auch um Zeit. Das Kapital weiß das sehr gut. Die Gewerkschaften stehen nun vor Auseinandersetzungen um die Dauer der Lohnarbeit

    Als BMW den Beschäftigten in Aussicht stellte, eine neue Filiale für die Berliner Niederlassung zu eröffnen, verlangte das Unternehmen von seinen Arbeitern etwas: Sie sollten in der Woche eine Stunde länger arbeiten als zuvor. Die Kollegen willigten ein, fortan war man 37 statt wie zuvor 36 Stunden tätig. Vor nicht ga...

    Johannes Supe
  • Vier Tage Arbeit, drei Tage frei

    Vor elf Jahren drohte den Kollegen ­zweier Berliner Brauereien der Stellenabbau. Um einen Teil der Jobs zu erhalten, ­setzten sie die 32-Stunden-Woche durch. Heute wollen sie auf die Regelung nicht mehr verzichten

    Johannes Supe
  • Zurück zur 60-Stunden-Woche

    Mit dem Kaufmännischen Verband Schweiz übernimmt eine vorgebliche Beschäftigtenorganisation das Geschäft des Kapitals: Der Verein fordert die »Flexibilisierung« der Arbeitszeiten

    Florian Sieber, Winterthur
  • Als das Kapital schimpfte

    Gegen die Einführung der 35-Stunden-Woche stemmen sich die Unternehmer mit aller Kraft. Sie sei »absurd, dumm und töricht«, sagte auch Helmut Kohl. Doch 1984 setzten Gewerkschaften den Einstieg in die Arbeitszeitverkürzung durch

    Daniel Behruzi
  • Auf Abruf

    Unternehmer lassen Beschäftigte im unklaren über die genauen Schichten und setzen sie zu Unzeiten ein

    Gudrun Giese
  • Über Stunden reden

    Wann beginnt, wann endet der Arbeitstag? Diese Frage dürfen Beschäftigte und Gewerkschaften nicht den Unternehmern überlassen. Ein Kommentar

    Jutta Krellmann
  • Keine Stunde weniger

    Im Vierteljahrhundert seit der Zerschlagung des Sozialismus haben deutsche Beschäftigte kaum Fortschritte bei den Arbeitszeiten erreichen können

    Johannes Supe