uni-spezial

Zum Sommersemester 2004

Beilage: uni-spezial

Beilage der Tageszeitung junge Welt vom 21.04.2004

  • 21.04.2004

    Am Ball bleiben!

    Der neoliberale Zeitgeist an den Hochschulen stößt auf Widerstand. Ein einziges Semester Bambule wie das vergangene bringt die Herrschenden aber noch nicht aus dem Konzept

  • 21.04.2004

    Frühlingserwachen

    Was bleibt und wie geht es weiter nach den großen winterlichen Streiks? Eine Berliner Bestandsaufnahme, die Mut macht

  • 21.04.2004

    Mut zum Ungehorsam!

    Die Studierendenbewegung ist zu einer sozialen Bewegung geworden. Was noch fehlt, sind radikale Protest- und Konfliktformen

  • 21.04.2004

    Wettbewerbshindernisse

    Noch stehen deutschen Eliteuniversitäten nach US-Vorbild geltende Gesetze im Weg. Die Rechtslage könnte demnächst aber unter Beschuß geraten

  • 21.04.2004

    Elitäre Sorgen

    Warum wird der Ruf nach Spitzenunis just in Zeiten geschröpfter Hochschuletats laut? Mancher Sprößling soll es besser haben als die gemeine Masse

  • 21.04.2004

    Machtwort

    Statt von »Eliten« könnte genausogut von »Fachleuten« die Rede sein. Nur die können der Masse kaum als Herrschende vorgesetzt werden

  • 21.04.2004

    Diskutieren auf Augenhöhe

    Die Vorbereitungen für das zweite Europäische Bildungsforum laufen auf Hochtouren

  • 21.04.2004

    Prioritäten setzen!

    Ein jW-Gespräch mit Peer Pasternack über Ansätze linker Hochschulpolitik in Zeiten der Regression, deutsche Bildungsirrlichter und Wissensspeicher in den neuen Bundesländern

  • 21.04.2004

    Grenzen für Ausländer

    Die Anwesenheit an deutschen Hochschulen soll Nichdeutsche teuer zu stehen kommen. Vorreiter ist wie so oft schon Nordrhein-Westfalen

  • 21.04.2004

    Zeitenwende

    Das Verbot von Studiengebühren für ein Erststudium könnte noch in diesem Jahr kippen. Die sächsische Ministerialbürokratie hat sich für den Fall der Fälle schon gerüstet

  • 21.04.2004

    Mitbestimmung wagen

    Laut Gesetz stehen Studierenden mehr Teilhaberechte an der Hochschulselbstverwaltung zu, als die Praxis glauben macht. Berlin könnte mit gutem Beispiel vorangehen

  • 21.04.2004

    Zügellose Freiheit

    Die TU Darmstadt wird als bundesweit erste Universität in die Autonomie entlassen und zum Musterexemplar des »Unternehmens Hochschule«

  • 21.04.2004

    Elite in Kinderschuhen?

    Ob Vorlesungen für Grundschüler eine Öffnung der Hochschulen für bildungsferne Schichten einleiten oder die soziale Selektion im Bildungswesen verfestigen, muß die Zukunft zeigen

  • 21.04.2004

    Vorstoß ins Mittelalter

    Per Föderalismusreform soll der Wettbewerb zwischen den Bundesländern angeheizt und die bildungspolitische Kleinstaaterei auf die Spitze getrieben werden

  • 21.04.2004

    Mauertaktik

    Eine Hochschulzugangsberechtigung besteht für viele nur noch auf dem Papier. Für ein Studium nach Wahl muß immer häufiger ein Auswahlverfahren durchlaufen werden

  • 21.04.2004

    Carte blanche für Karriere

    Wer an Frankreichs Grandes Écoles studiert, gehört alsbald zur politischen und wirtschaftlichen Führungselite. Die Ausbildung an den Massenhochschulen kommt dagegen zu kurz

  • 21.04.2004

    Ablenkungsmanöver

    Selbst in der Linken hält mancher »nachlaufende Studiengebühren« für sozial verträglich und gerecht. Daß damit Bildung dem »freien Spiel der Marktkräfte« ausgesetzt wird, zeigt das Beispiel Australien

  • 21.04.2004

    Forever Tellerwäscher

    Der amerikanische Traum stößt auf »begrenzte Möglichkeiten«. Die Unterschicht hat in den höheren US-Bildungsanstalten nichts verloren

  • 21.04.2004

    Blair Ritch Project

    Unter der Labour-Regentschaft wird Studieren in Großbritannien immer mehr zum Privileg der Reichen und die Kommerzialisierung des Bildungswesens mit Hochdruck forciert

  • 21.04.2004

    Uni unter Bankenaufsicht

    Der Regierungswechsel in Spanien nährt die Hoffnung auf eine Abkehr von der neoliberalen Bildungspolitik. Ob es so kommt, ist ungewiß

  • 21.04.2004

    War was?

    Die Studenten haben verloren – wie immer