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Israel startet Spionagesatelliten

Jerusalem. Israel hat am Montag einen neuentwickelten Spionagesatelliten ins All gebracht, der »Aktivitäten im Iran« auch bei Nacht und wolkigem Wetter erfassen können soll. Der »­TECSAR«-Satellit verfüge über ein weiterentwickeltes Radarsystem, hieß es Militärkreisen. Israel begründete die Spionageattacke mit »Befürchtungen, daß der Iran eine Atombombe entwickeln« könnte.

Erste Bilder des neuen Satelliten lägen in etwa zwei Wochen vor, erklärte das Unternehmen Israel Aerospace Industries, das das Gerät baute. »TECSAR« sei der erste derartige Satellit, der in Israel entwickelt wurde«, erklärte die Firma. Es sei einer der modernsten Satelliten der Welt. Er wurde mit einer indischen Rakete von einem Raumfahrtzentrum in Südindien ins All gestartet. (AP/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 22.01.2008, Seite 1, Ausland

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