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NPD unterliegt in Streit um Immobilie

Berlin. Die NPD muß im Streit um ein Grundstück eine Niederlage einstecken. Das von Parteivorstandsmitglied Andreas Molau beanspruchte Anwesen im brandenburgischen Rauen ist nach einem Bericht des Berliner Tagesspiegel (Donnerstagausgabe) für die Partei verloren. Der Zeitung zufolge wurden am Dienstag ein Kölner Wirtschaftsprüfer und eine Rauener Ärztin als neue Eigentümer im Grundbuch eingetragen. Damit ist Brandenburg die Sorge los, daß auf dem Gut Johannesberg eine Schulungsstätte für die rechtsextreme Szene entstehen könnte.

Im Mai 2007 hatte Molaus Frau im Namen einer schwedischen Firma das Gut gekauft. Seit dem Sommer sind dort Neonazis aktiv. Der Verkäufer, ein Rentner aus der Region, stornierte jedoch im August den Vertrag, indem er die Vollmacht für den von ihm beauftragten Makler widerrief. Außerdem strengte er eine Räumungsklage gegen die Neonazis an.(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 17.01.2008, Seite 4, Inland

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