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08.01.2008
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Regierung verteidigt Gesundheitsfonds
Berlin. Die Bundesregierung hat Befürchtungen zurückgewiesen, durch den neuen Gesundheitsfonds ab 2009 könnten die Krankenkassenbeiträge erheblich steigen. Mit Blick auf eine Studie, die einen Beitrag von 15,5 Prozent prognostiziert, erklärte das Gesundheitsministerium am Montag in Berlin, es gebe keinerlei Anlaß für derartige Mutmaßungen. Der einheitlich festzulegende Beitragssatz für die Krankenkassen werde sich an dem orientieren, was die Kassen wirklich benötigten. Beim Schuldenabbau sehe es gut aus, außerdem verzeichne die Sozialversicherung ein Einnahmeplus. Den Beitragssatz von 15,5 Prozent errechnete das Institut für Gesundheitsökonomik München in einer Studie für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Ministeriumssprecher Klaus Vater verwies darauf, daß der Bundeszuschuß für die Kassen 2009 von 2,5 auf vier Milliarden Euro steigen werde. »Damit stimmt das ganze Zahlengerüst nicht.« (AFP/jW)
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