-
03.01.2008
- → Kapital & Arbeit
Otto-Konzern voll in Familienhand
Hamburg. Der Handelskonzern Otto ist wieder komplett in Familienbesitz. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Mittwoch den Rückkauf von 25 Prozent am Konzern durch die Familie. Der zurückgekaufte Anteil hatte seit 1962 den Gesellschaftern des Medienkonzerns WAZ-Gruppe gehört. Nach Informationen der Financial Times Deutschland betrug der Kaufpreis etwa eine Milliarde Euro. Die Otto-Group äußerte sich nicht zum Kaufpreis.
Familienoberhaupt Michael Otto war seit Jahren an einem Rückkauf interessiert. Dessen Vater und Firmengründer Werner Otto hatte die WAZ-Gesellschafterfamilien Brost und Funke zu Beginn der sechziger Jahre beteiligt, um die Expansion zu finanzieren. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP war es zuletzt zu Meinungsverschiedenheiten gekommen, weil die Otto-Familie Gewinne im Unternehmen belassen wollte und die WAZ-Eigner auf höhere Ausschüttungen bestanden. (AP/jW)
Familienoberhaupt Michael Otto war seit Jahren an einem Rückkauf interessiert. Dessen Vater und Firmengründer Werner Otto hatte die WAZ-Gesellschafterfamilien Brost und Funke zu Beginn der sechziger Jahre beteiligt, um die Expansion zu finanzieren. Nach Informationen der Nachrichtenagentur AP war es zuletzt zu Meinungsverschiedenheiten gekommen, weil die Otto-Familie Gewinne im Unternehmen belassen wollte und die WAZ-Eigner auf höhere Ausschüttungen bestanden. (AP/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Solidarität jetzt!
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
→ mehr aus dem Ressort Kapital & Arbeit