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22.12.2007
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Hort der Tradition
Der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Gerontopsychiatrie und -psychotherapie, Martin Haupt, erklärt zum Umgang mit dementen Familienangehörigen: »Ein Tannenbaum mit Kerzenlichtern, das Singen traditioneller Weihnachtslieder und der Austausch von Geschichten aus früheren Tagen verleihen Menschen mit Demenz Sicherheit und Geborgenheit.« Vom hektischen Betrieb größerer Menschengruppen seien die Alten schnell überfordert, warnt Haupt. Wenn überhaupt nichts zurückkommt, nicht verunsichern lassen: »Auch wenn die Betroffenen oftmals ihre Gedanken und Gefühle nicht mehr zeigen können, genießen sie den Heiligabend.«
(AP/jW)
(AP/jW)
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