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Briefzusteller PIN AG am Ende

Luxemburg/Berlin. Für den privaten Briefzusteller PIN mit rund 9000 Beschäftigten wird eine Insolvenz immer wahrscheinlicher. Die Verhandlungen über die Übernahme der Springer-Mehrheit an dem Unternehmen durch PIN-Chef Günter Thiel sind gescheitert, wie beide Seiten am Dienstag mitteilten.

Thiel erklärte, er werde sein Kaufangebot zurückziehen und begründete dies mit dem Verhalten von Springer. Der Medienkonzern habe in den seit Freitag laufenden Verhandlungen unerfüllbare Forderungen gestellt. Springer hatte vergangenen Freitag mitgeteilt, die Zahlungen für seine Brieftochter einzustellen, nachdem der Bundestag einen Mindestlohn zwischen 8,00 und 9,80 Euro pro Stunde für die Branche beschlossen hatte.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2007, Seite 1, Kapital & Arbeit

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