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Rechnungshof kritisiert Bundesagentur

Hannover. Der Bundesrechnungshof wirft der Bundesagentur für Arbeit (BA) nach einem Zeitungsbericht eine vorsätzliche Mißachtung von Vergaberichtlinien vor und stuft seine Vorwürfe als schwerwiegend ein. Die Hannoversche Allgemeine Zeitung berichtete am Dienstag vorab, die BA habe einen Millionenauftrag ohne Ausschreibung an einen ehemaligen externen Berater vergeben. In dem 27 Seiten umfassenden Rechnungshofbericht sei zweimal der Hinweis enthalten, das Büro des Vorstandsvorsitzenden habe sich in das Verfahren eingeschaltet. Die BA soll dem Bericht zufolge erklärt haben, BA-Chef Frank-Jürgen Weise habe keinesfalls einen früheren Mitarbeiter mit einem Millionenauftrag begünstigt.

(ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2007, Seite 2, Inland

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