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Schwung in der Bude

Der Maler Georg Baselitz gibt Berlin in künstlerischer Hinsicht schlechte Noten. »Die Museen sind immer noch eine Katastrophe, und Sammler gibt es auch nicht genug«, sagte der 69jährige dem Kunstmagazin Monopol. Im Kunsthandel gebe es zwar einige Leute, die etwas bewegten. »Aber wer in dieser Wüste eine Oase schaffen will, sollte Anreize schaffen«, forderte Baselitz. Er nehme es der Stadt übel, daß sie seinen Vorschlag nicht ernst nehme, »aus Berlin endlich ein Steuerparadies nach dem Vorbild Monacos zu machen. Das würde Schwung in die Bude bringen.

P.S. 1: Der Maler feiert seinen 70. Geburtstag am 23. Januar mit einer Ausstellung in Berlin.
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P.S. 2: Trotz einer Besucherflaute während der Fußball-Weltmeisterschaft haben die Berliner Museen im vergangenen Jahr rund fünf Prozent mehr Gäste angelockt als ein Jahr zuvor. In 124 Museen der Stadt seien insgesamt über zwölf Millionen Besuche gezählt worden, teilte die Senatskanzlei am Dienstag in Berlin mit. Im Vergleich zu 1994 habe sich die Zahl damit mehr als verdoppelt. (ddp/jW)
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Erschienen in der Ausgabe vom 19.12.2007, Seite 13, Feuilleton

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