Zum Inhalt der Seite

IG Metall verteidigt hohe Forderung

Frankfurt/Main. Die IG Metall hat ihre am Montag beschlossene Forderung nach acht Prozent mehr Geld für die Beschäftigten der westdeutschen Stahlindustrie bekräftigt. »Acht Prozent sind für die Branche verkraftbar, denn die Betriebe haben in den letzten drei Jahren durchschnittlich 80 Prozent mehr Umsatz verbucht«, sagte der nordrhein-westfälische IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard der Bild-Zeitung. Am heutigen Mittwoch will die Gewerkschaft ihre Forderung für die ostdeutsche Stahlindustrie präsentieren. Der dortige IGM-Bezirksleiter Olivier Höbel erklärte: »Die Bilanzen sind gut, die Auftragsbücher voll und die Gewinne sprudeln.«

Die ersten Verhandlungsrunden sollen Mitte Januar 2008 stattfinden. Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt, bezeichnete die Forderung im Sender n-tv als »überzogenen Schluck aus der Pulle«. Lohnerhöhungen müßten sich am Produktivitätsfortschritt orientieren.

(AP/jW)
junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 12.12.2007, Seite 5, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!