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12.12.2007
- → Inland
IG Metall verteidigt hohe Forderung
Frankfurt/Main. Die IG Metall hat ihre am Montag beschlossene Forderung nach acht Prozent mehr Geld für die Beschäftigten der westdeutschen Stahlindustrie bekräftigt. »Acht Prozent sind für die Branche verkraftbar, denn die Betriebe haben in den letzten drei Jahren durchschnittlich 80 Prozent mehr Umsatz verbucht«, sagte der nordrhein-westfälische IG-Metall-Bezirksleiter Oliver Burkhard der Bild-Zeitung. Am heutigen Mittwoch will die Gewerkschaft ihre Forderung für die ostdeutsche Stahlindustrie präsentieren. Der dortige IGM-Bezirksleiter Olivier Höbel erklärte: »Die Bilanzen sind gut, die Auftragsbücher voll und die Gewinne sprudeln.«
Die ersten Verhandlungsrunden sollen Mitte Januar 2008 stattfinden. Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt, bezeichnete die Forderung im Sender n-tv als »überzogenen Schluck aus der Pulle«. Lohnerhöhungen müßten sich am Produktivitätsfortschritt orientieren.
(AP/jW)
Die ersten Verhandlungsrunden sollen Mitte Januar 2008 stattfinden. Der Präsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Dieter Hundt, bezeichnete die Forderung im Sender n-tv als »überzogenen Schluck aus der Pulle«. Lohnerhöhungen müßten sich am Produktivitätsfortschritt orientieren.
(AP/jW)
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