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19.11.2007
- → Feuilleton
Anstreicher
Weil er als Teenager sein Elternhaus renoviert habe, erklärte Frank Stella (71) der Wirtschaftswoche, hatte er »nie Berührungsängste mit der Farbe. Mir war egal, ob ich mir Hände oder Kleidung damit einsaute«. Als Anstreicher jobbte Stella noch, nachdem er sich in New York als Künstler niedergelassen hatte. Was er gelernt hat: »Der Anstreicher legt einfach los, ohne groß nachzudenken. Wenn er die Dose mit der Farbe öffnet, den Pinsel eintaucht, dann gibt es für ihn nur ein Ziel: Die Farbe soll an der Wand nicht schlechter aussehen als in der Dose.« So halte er es mit seinen Bildern: »Letztlich bin ich nicht mehr als ein Anstreicher«, sagte der Maler und Bildhauer.
(ddp/jW)
(ddp/jW)
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